Biene sticht Gentechnik-Giganten
Das höchste europäische Gericht entschied am 7. September 2011, dass Honig, der Spuren von nicht als Lebensmittel zugelassenen Gentechnikpollen enthält, nicht verkauft werden darf.
Das heißt in der Konsequenz, dass sich wegen der drohenden Schadenersatzansprüche kein Landwirt mehr erlauben dürfte, solche gentechnisch veränderten Pflanzen anzubauen. Das Haftungsrisiko der Anbauer gegenüber den Imkern wäre zu groß.
Nach dem Urteil des EuGH müssen künftig Landwirte, die z.B. Genmais anbauen, den betroffenen Imkern Schadenersatz zahlen sowie Schutzmaßnahmen treffen, um eine Verunreinigung zu verhindern.
(Quelle: Mellifera e.V.)
Untersuchungen der Universität für Bodenkultur Wien hat die Wichtigkeit der Biene für die Landwirtschaft bestätigt:
Bei Kulturen wie Raps, Kürbis, Sonnenblume, Erdbeere, Gurke gibt es nicht nur eine signifikant größere Ernte, wenn Bienen die Blüten anfliegen, sondern auch eine vermehrte Samenbildung und eine erhöhte Keimfähigkeit der Samen.
Außerdem stellte sich heraus, dass eine dauerhafte Aufstellung von Honigbienen bei Ackerbaukulturen noch den Effekt der Reduktion von Fraßschädlingen hat. Die Raupen stehen durch den Flügelschlag der Bienen im Dauerstress und können sich schwerer entwickeln und zweitens gibt es eine ameisenfördernde Wirkung durch Bienen. Bei Bienenständen sind signifikant mehr Ameisenarten und Völker, aber auch überdurchschnittlich große Völker zu finden. Da Ameisen Räuber sind, erbeuten sie täglich eine große Menge an Fraßschädlingen und tragen dazu bei, diese unter der Schadschwelle zu halten.
Quelle: Mitgliederinformation 04/2011 der BIO AUSTRIA
Honig und Blütenpollen
Lange hat man gerätselt, was wohl die Wikinger bei ihren Raubzügen auf den Meeren zu solch beispiellosen körperlichen Leistungen befähigte, die heute kaum vorstellbar sind.
Man fand heraus, dass sie stets große Krüge mit sich führten, die Bienenwaben mit Blütenpollen und Honig enthielten. Diese boten einen ausgezeichneten Schutz gegen MAngelkrankheiten und besaßen eine energiespendende, regenerierende Wirkung.
Die Blütenpollen, das alte Ambrosia der Wikinger, sind mit über 50 Vitalstoffen eines der wertvollsten Labensmittel für den Menschen
Stradivaris Geheimnis
Der berühmte Geigenbauer Stradivari setzte als letzte Schicht feinen, Propolis getränkten Lack auf seine hochgeschätzten Instrumente. So nutzte er das Wissen um die keimtötende Wirkung dieses Naturprodukts.
Propolis wird aus dem Bienenstock gewonnen, seine infektionshemmende Wirkung ist lebensnotwendig für die Bewohner. Mit bis zu 60.000 Einzelbienen auf engstem Raum ist es erstaunlich, dass es nicht öfter zu Erkrankungen des Bienenvolkes kommt. Die schützende Wirkung von Propolis nutzen die Bienen auf vielfältige Weise. Die Basis wird auf Laubbäumen geerntet, überall dort, wo die Pflanzen an Knospen, Blättern, Zweigen und Rinde eine zähflüssige und vor Infektionen schützende Masse ausscheiden. Bienen vermischen diese Harze mit eigenen Sekreten und tragen sie an ihren Hinterbeinen in den Stock. Dort werden - besonders vor dem Winter - alle Spalträume damit abgedichtet. Gleichzeitig wird eine Art Fußmatte aus Propolis ins Flugloch gelegt, eben dort, wo jede Flugbiene ein- und ausfliegt.
Da Propolis gegen Pilze, Viren und Parasiten einsetzbar ist, die Blutgerinnung herabsetzt und das Wachstum bestimmter Krebszellen hemmt, wird es in der Naturheilkunde schon lange verwendet. Propolistropfen können auf ein Stück Brot geträufelt und so täglich eingenommen werden.
