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Gerald und Sybille Pflügelmeier

Führlingerweg 32
A-4070 Fraham

Tel.: 07272/2275

Wir betreiben eine Landwirtschaft mit 40 ha. Davon sind ca. 5 ha Gemüse, welches vorwiegend direkt am Hof verarbeitet wird.
Zu unseren Hauptumsatzträgern zählen Essiggurkerl, Sauerkraut und vorgefertigtes (geschält und vakuumverpacktes) Gemüse - für Großküchen.

Seit 1996 wird unser Betrieb biologisch bewirtschaftet.
Da bei uns Produktion und Verarbeitung am Hof stattfindet, gelingt es uns, nur absolut pflückfrische Ware ins Glas zu bringen. Das Befüllen der Gläser erfolgt in Handarbeit, was die schonendste Verarbeitung garantiert.
Jedes Jahr entstehen neue Kreationen und Gemüse-Mischungen.
Inzwischen wurden auch Sauerkraut und andere milchsaure Spezialitäten ins Programm aufgenommen. Außerdem bereiten wir Kartoffel und diverses Wurzelgemüse für Großküchen auf.
Unsere Philosophie ist es, in einem gesunden Umfeld natürliche Lebensmittel herzustellen – ohne chemische Konservierung, ohne Geschmacksverstärker, ohne Bleich- oder Farbstoffe.



Solaranlage
Seit 2003 haben wir eine Solaranlage, mit der wir zur Hochsaison im Sommer unser Wasser ausschließlich mit Sonnenenergie erhitzen. Da wir zu dieser Zeit immer 10 Mitarbeiter beschäftigt haben, die auch bei uns untergebracht sind, wirkt sich das beim Warmwasserverbrauch sehr stark aus. Auch das Wasser für die Marinaden unserer Produkte wird von der Sonne erhitzt und spart so Energie und auch Zeit.

2010 - Errichtung eines Solarpasteurs
Schon lange wird am Biohof Pflügelmeier von einem Solarpasteur (thermische Haltbarmachung mittels Sonnenenergie) geträumt! Nach monate- und jahrelangem Tüfteln (vor allem meiner beiden Solar-Praktiker-Freunde Markus Danhofer und Wolfgang Graml) waren es nur noch zwei Problemstellungen, die uns zu schaffen machten.
Zum einen waren wir auf der Suche nach einer schlagkräftigen Sekundarenergiequelle (für die Zeit, in der sich die Sonneneinstrahlung eine Pause gönnt), zum anderen wollten wir keine Solaranlage bauen, die in den Monaten März – Mai eine Unmenge Energie erntet, die wir mangels Verbraucher in dieser Zeit nicht nutzen können! (In den Sommermonaten bis Oktober wird ohnehin produziert und damit auch pasteurisiert, und wenn im Winter die Sonne scheint, können wir das Schwinden unserer Holzvorräte mittels Heizungseinspeisung verzögern.)
Bis uns die „Zwei Fliegen mit einer Klappe“ – Idee geboren wurde:
Als Sekundär-Heizung werden wir eine Hackschnitzelanlage installieren, und das Hackgut kann mittels Heizlüfter und Bodenlochblechen mit Solarenergie direkt im Lager getrocknet werden, was die energetische Ausbeute des Hackgutes nach eigenen Schätzungen um 30-50% steigert! Außerdem verlängert optimal getrocknetes Hackgut die Lebensdauer des Hackgutkessels entscheidend und die Verbrennung verläuft mit deutlich weniger Emmisionen!